Die Luft wird dünner

Der Aktienmarkt kennt nur eine Richtung. Taperingdiskussionen, Milliardäre die ihre Aktienverkäufe bei Twitter abstimmen lassen, Betrügereien bei Kryptowährungen und nicht endende Diskussionen um steigende Inflation. Die Übertreibungen nehmen zu, aber die Qualität bleibt.

Als vor nunmehr 13 Jahren die US Investmentbank Lehmen Brothers Pleite ging, gewann ein Zitat von Berthold Brecht neue Popularität: “Bankraub: Eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank”. Es darf spekuliert werden wie Brecht sich wohl zu Kryptowährungen geäußert hätte.

So begann Ende Oktober die neue Kryptowährung Squid, benannt nach der Netflix Serie Squid Games, den Handel. Innerhalb weniger Tage erzielte die Währung enorme Gewinne nur um innerhalb weniger Minuten auf einen Wert von Null zu implodieren. Der Verdacht die Entwickler der Währung hätten hier einen cleveren Betrug durchgezogen liegt nah. Kenner der Serie werden die Ironie, dass zwar viele bei Squid mitspielen, allerdings nur einer gewinnt, zu schätzen wissen. Die Begeisterung der geprellten Anleger hingegen dürfte sich in Grenzen halten.

Übertreibungen überall

Episoden wie die Entwicklung der Squid Währung kommen selten allein. So ließ Elon Musk seine Twitter Follower abstimmen, ob er 10% seiner Teslapositionen verkaufen sollte – sein gutes Recht. Aber auch hier dürften sich Anleger weniger erfreut zeigen. Sind es doch Eskapaden wie diese, die Herrn Musk bereits Probleme mit der US-Börsenaufsicht bescherten. Und institutionelle Anleger dürften durch solche Spielerein auch schnell an den Rand des Wahnsinns getrieben werden.

Übertreibungen am Kapitalmarkt sind normal. Sie gehören bei der Preisfindung schlichtweg dazu. Wenn sie sich allerdings häufen, können sie auch ein Warnzeichen sein.

Also raus oder rein in Aktien?

Zum Glück erlaubt es einem die Börse investiert zu bleiben und das Risiko dennoch zu reduzieren. Eine binäre Entscheidung, ob in Aktien investiert werden sollte oder nicht, muss nicht getroffen werden. Put-Optionen erlauben es dem Anleger zu einem vorher festgelegtem Preis ein bestimmtes Wertpapier oder einen Index zu verkaufen. Einem Portfolio beigemischt dienen diese Optionen der Wertsicherung, so dass ein Anleger mit seinen Aktien weiter an steigenden Kursen partizipieren kann. Zeitgleich muss der Anleger jedoch keinen Totalverlust mehr fürchten.

Der HMT Euro Aktien Protect ESG beinhaltet neben einer ESG Aktienstrategie immer einen Satz verschiedener Put-Optionen, um das Kapitalmarktrisiko deutlich zu reduzieren. Gleichzeitig soll der Fonds wie in diesem Jahr attraktive Renditen erzielen. Sprechen Sie uns gerne an.

Hamburg, 09.11.2021

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